Schwitzende Hände

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Krankheiten. Die einen gehen von selber wieder weg, andere sind behandlungsbedürftig. Manche Dinge werden häufig noch nicht einmal als Krankheit angesehen. Das muss aber nicht unbedingt richtig sein. Zumindest nicht, wenn es um das Thema der schwitzenden Hände geht. Denn diese können durchaus auf eine Krankheit zurückgeführt werden. Sie heißt Hyperhidrose und bedeutet, dass der Körper ungewöhnlich viel Schweiß aussondert. An sehr heißen Tagen ist dasSchwitzen ganz normal und sogar wichtig, um den Körper zu kühlen. Doch man muss unterscheiden, ob sich die Schweißaussonderung in einem normalen Rahmen bewegt. Um dies herauszufinden, hilft ein Gang zum Arzt oder auch zunächst einmal das genaue Beobachten der eigenen Symptome. Dazu muss man sich selbst einige Fragen beantworten.

Ist das Schwitzen noch normal?
Wenn im Hochsommer Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke herrschen, wird es wohl nur sehr wenige Menschen geben, die nicht ins Schwitzen kommen. Das ist auch völlig normal, mehr noch – es ist sogar vom Körper gewollt, da die Schweißaussonderung eine wichtige Kühlfunktion übernimmt. Doch natürlich gibt es auch Situationen, in denen eine große Schweißproduktion nicht unbedingt normal ist. Viele Menschen kennen vielleicht das Phänomen der schwitzenden Hände, wenn sie aufgeregt sind. Auch das ist durchaus nicht als krankhaft zu bezeichnen. Hier sollte man, bevor man einen Arzt aufsucht, lieber daran arbeiten, die Nervosität in den Griff zu bekommen, damit sollte sich auch das Schweißproblem gut lösen lassen. Doch tritt dasSchwitzen nicht nur in den beschriebenen Situationen, sondern auch sonst häufig auf, sollte man einen Arzt zu Rate ziehen. Die Ursachen sind allerdings schwierig einzugrenzen. Die schon erwähnte Krankheit Hyperhidrose sagt nur aus, dass übermäßiges Schwitzen stattfindet. Allerdings sind die Ursachen hierfür schwer zu erfassen. Übergewicht, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente oder auch eine Schilddrüsenüberfunktion wurden bei einigen Patienten festgestellt. Ob diese Dinge aber tatsächlich als Ursache herangezogen werden können, ist fraglich.

Was kann man gegen schwitzende Hände tun?
Die Behandlung des Schwitzens an den Händen hängt stark davon ab, wie ausgeprägt es ist. Denn bei mittelmäßiger Schweißaussonderung können Cremes oder auch Puder aus der Apotheke durchaus gut Abhilfe schaffen. Diese werden teilweise mehrmals täglich in die Hände gerieben, beziehungsweise auf diese aufgetragen. Das kann die Schweißproduktion deutlich vermindern. Als Hausmittel soll auch der Salbeitee gut helfen können. Mehrere Tassen am Tag sind allerdings in der Regel nötig, um eine Aussicht auf Erfolg zu haben. Allerdings muss zu diesen Therapien gesagt werden, dass sie eher bei Menschen helfen, bei denen dasSchwitzen nicht besonders stark ausgeprägt ist. Bilden sich richtige Schweißperlen in der Handfläche oder tropfen diese sogar ab, sind in aller Regel andere Maßnahmen erforderlich.

Der Arzt wird dann möglicherweise zur sogenannten Aluminiumchlorid-Behandlung raten. Diese ist mit 95% Erfolgsquote durchaus empfehlenswert. Bei dieser Therapie wird eine Lösung aus der Apotheke auf die betreffenden Körperpartien aufgetragen. Diese wirkt dann über Nacht ein, weil hier die Schweißproduktion geringer ist. Die in hoher Konzentration enthaltenen Aluminiumsalze gelangen in die Schweißdrüsen und verstopfen in Verbindung mit Keratin die Drüsenausführungsgänge, sodass weniger Schweiß abgesondert werden kann. Nach häufiger Anwendung wird die Zahl der Schweißdrüsen reduziert, sodass eine Behandlung nach einiger Zeit häufig sogar ganz eingestellt werden kann.

Dass Schwitzen nicht unbedingt krankhafte Ursachen haben muss, ist ja schon dargestellt worden. Von daher ist auch nicht immer gleich eine Behandlung wie die mit Aluminiumsalzen erforderlich. Oft reicht es auch, die Situationen zu entschärfen, in denen die Schweißproduktion stärker ist. So gilt es beispielsweise die Nervosität in den Griff zu bekommen. Auch Ursachen wie Übergewicht sollten zunächst durch eine Gewichtsabnahme angegangen werden. Ein Arzt kann aber natürlich am besten bei der Einschätzung helfen, ob eine Behandlung und wenn ja in welcher Form diese nötig ist.

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Veröffentlicht unter Allgemein, Schwitzende Hände

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Wenn Schweiß uncool wird! Erst mal ist Schwitzen eine ganz natürliche Sache, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Die Schweißproduktion wird über das vegetative Nervensystem gesteuert und so schwitzt Du nicht nur beim Sport oder heißen Temperaturen, sondern auch bei Aufregung und Stress. Eigentlich ist Schweiß geruchlos, aber durch die bakterielle Besiedlung und Zersetzung entsteht der typisch unangenehme Körpergeruch. Das stört einen selbst - und noch unangenehmer: andere. Vielleicht schwitzt Du auch extrem an Achselhöhle, Hände, Füße oder auch im Gesicht, was Dich massiv im Umgang mit anderen hemmt? Mit Zero Stopp it! hast Du endlich eine revolutionäre Lösung gegen lästiges Schwitzen gefunden!

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